Curriculum vitae

Meine sportliche Karriere begann als Schirennläuferin.  In den Jahren von 1987 bis 1997 betritt ich viele Rennen  für den SC Wörgl. Mit zehn Jahren begann ich Tennis zu spielen, beim Leichtathletikverein Hopfgarten diverse Disziplinen zu trainieren und im Schwimmverein Wörgl kraulen zu lernen.

1993 startete ich zum ersten Mal bei einem Triathlon, in Graz. Ich war so begeistert, dass ich im Jahr darauf beim neu ins Leben gerufenen Kinder-Triathlon-Zug Tirol teilnahm. Die Serie bestand anfangs aus vier Rennen, die sich im Laufe der Jahre auf acht Rennen pro Saison ausdehnte.

1996 wurde ich bei meinen ersten österreichischen Meisterschaften in der Schülerklasse Vize-Meisterin und wurde anschließend in das Sport-BORG in Innsbruck aufgenommen. Nach dem erfolgreichen Maturaabschluss 2002, schaffte ich den Sprung in das
Heeresleistungssportzentrum. Zu Beginn absolvierte ich sechs Wochen Grundausbildung in St. Pölten und wurde danach im HLSZ Innsbruck stationiert. In diesem Zeitraum habe ich ebenfalls die Aufnahmeprüfung für das Studium der Sportwissenschaften an der LFU Innsbruck bestanden und begann mein erstes Studiensemester. 2004 bin ich als Kurzzeitsoldatin vom Heer ausgeschieden, woraufhin ich mich mehr um meinen Studienerfolg kümmerte und daneben Ausbildungen zum Aerobic-Instruktor, Triathlonlehrwart, Allg. Trainer und staatlich geprüftem Triathlontrainer machte.

2006 bekam ich zum ersten Mal die Chance professionelle Betreuung in Anspruch zu nehmen. Ich durfte im Red Bull Trainingszentrum in Thalgau trainieren und wurde dort von Martin Pfeifenberger betreut. Knappe zwei Jahre verbrachte ich viele Trainingsstunden in Salzburg, ehe ich mich im Herbst 2007 entschied, nach Australien zu gehen.

Von 2007 bis 2009 verbrachte ich jeweils ein halbes auf der südlichen Hemisphere. Es war im Großen und Ganzen eine sehr tolle Zeit, an die ich mich immer gerne erinnere, wenngleich es auch bittere und harte Zeiten gab. Im ersten Jahr trainierte ich zusammen mit der Gruppe rund um Brad Kahlefeldt und Coach Bill Daveron. Nach sehr hartem Training, bei dem ich meinem Körper alles abverlangte und dachte „es muss gehen“, erkrankte ich im Februar 2008 am Pfeiffer´schem Drüsenfieber. 10 Monate Trainingspause waren die Folge. Eine harte Zeit mit einem enormen physischem und psychischem Wellental.

In diesen sportfreien Monaten konnte ich das Bachelorstudium Sportwissenschaften, mit Schwerpunkt Leistungssport, erfolgreich abschließen, ehe ich Anfang 2009 wieder nach Australien, an die Gold Coast, übersiedelte. Diesmal trainierte ich unter der Obhut von der ehemaligen australischen, jedoch für Großbritannien gestarteten, Triathletin Michelle Dillon. Zusammen mit anderen internationalen AthletInnen bereitete ich mich nach eineinhalb Jahren Wettkampfpause, auf mein Comeback 2009 vor.

Triathlon-Staatsmeisterin 2009, ein schöneres „zurück im Geschehen“ hätte ich mir nicht wünschen können. Eine konstante Saison, erbrachte mir einige gute Ergebnisse, wie der 20. Platz beim Weltcuprennen in Ungarn. Aufgrund der erbrachten Leistungen wurde ich im Oktober 2009 wieder in das Heeresleistungssportzentrum in Innsbruck einberufen, wo ich als Zeitsoldatin eine professionelle Trainingsinfrastruktur vorfinden konnte.

2010 musste ich einen erneuten Tiefpunkt hinnehmen. Gesundheitliche Probleme und Verletzungen zwangen mich häufig zu unerwünschten Pausen. Der Vizestaatsmeister, ein Fünfter, Siebenter und Zwölfter Platz im ITU European Cup und viele „DNF – did not finish“ waren die Ausbeute der verkorksten Saison.

Einige Veränderungen nach der Saison erwiesen sich zunächst als sehr positiv. Auch die Vorbereitung auf die vorolympische Saison 2011 verlief sehr gut. Doch die positive Bilanz zog sich nicht lange fort, ehe ich erneut durch Krankheit in die Knie gezwungen wurde. 

Seit Herbst 2011 trainiere ich am neu gegründeten Olympiazentrum Innsbruck. Dort werde ich von erfahrenen Sportwissenschaftlern hervorragend betreut. Das Schwimmtraining hat Heidi Steinacher, ehemals eine der besten österreichischen Schwimmerinnen und bis dato noch als schneller Fisch im Wasser bekannt, übernommen.